Streetwork Mittweida

Bitte beachten: Das Projekt ist beendet.

Von 15. Juni 2018 bis zum 15. Juni 2020 war der CVJM Mittweida e.V. auch Träger der mobilen Jugendarbeit „Streetwork Mittweida“ mit der hauptamtlichen Streetworkerin Stephanie Klotz.

Zielgruppe

Die Arbeit richtete sich schwerpunktmäßig an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die als Einzelpersonen, Gruppen oder Szenen im öffentlichen Raum anzutreffen sind.

Diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben häufig besonderen Unterstützungsbedarf. Sie werden von anderen Angeboten des Hilfesystems nicht (mehr) erreicht oder wollen nicht erreicht werden. Darüber hinaus sind sie oftmals von Ausgrenzung und Stigmatisierung bedroht.

Aber auch Jugendliche ohne speziellen oder aktuellen Unterstützungsbedarf wurden von der Streetworkerin angesprochen. Sie sollten sie als parteiliche  Vertreter ihrer Interessen und als Ansprechpartnerin für künftigen Hilfebedarf wahrnehmen und annehmen.

Ziele

Streetwork Mittweida verstand sich als aktivierende und ressourcenorientierte Sozialarbeit und bot keine fertigen Lösungen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe an.

Streetwork Mittweida sollte junge Menschen dazu befähigen, ihre persönlichen oder kollektiven Lebenssituationen, insbesondere im Konfliktfall, selbst bewältigen zu können.

Ziel war die Erweiterung von Sozialkompetenzen, wie zum Beispiel Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Beziehungsaufbau und -pflege sowie Entwicklung und Realisierung individueller Lebensperspektiven.

Weitere Teilziele waren:

  • die Vermittlung zum Hilfesystem und der Abbau von Schwellenängsten gegenüber anderen Hilfsangeboten
  • Hilfen zur Alltagsbewältigung
  • Prävention (Suchtprävention, Gewaltprävention, Gesundheitsprävention etc.)
  • Ausstiegshilfen (Drogenszene, Extremistische Gruppierungen etc.• Orientierungshilfen bei verschiedenen Lebensfragen (Jugend- und Sozialhilfe, Ausbildung, Arbeit, Wohnen, Familie etc.)

Das Projekt „Streetwork Mittweida“ wurde finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Unter dem Titel „Streetwork – starke Persönlichkeiten, starke Chancen“ wurde das Projekt innerhalb des Förderprogramms „ESF – nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ im Zeitraum 15.06.2018 – 15.06.2020 gefördert. Dabei wurden  95 % aus Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Sachsen und  5 % aus Mitteln der Stadt Mittweida finanziert.

Das Projekt war angesiedelt im Handlungsfeld „Informelle Kinder- und Jugendbildung“. Die Streetworkerin entwickelte als offene und geschlossene Vorhaben Angebote durch die mobile Sozialarbeit, die Kinder und Jugendliche stärken und ihnen Integrationsmöglichkeiten bieten. Sie gab Orientierungshilfen in verschiedenen Lebenslagen. Das Projekt stärkte die Sozial- und Handlungskompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vertrat ihre Interessen nach außen.